Die Pianistin Gerlint Böttcher im Musikinstrumentenmuseum

12. August 1997

Berliner Tagesspiegel, Isabell Herzfeld

 

"Alles bleibt kultiviert, sie donnert nie und lässt den Passagen Zeit zum Atmen. Maurice Ravel mit seiner elegant maskierten, zerbrechlichen Gefühlswelt scheint genau der richtige Komponist für Gerlint Böttcher zu sein. Da entfalten sich im "Prelude" kühl schillernde und glitzernde Klangoberflächen, haftet den Couperins Zeit entnommenen Tanzsätzen ("Forlane", "Menuett") die künstliche Starre des Vergangenen, fasziniert die souveräne, zweckfreie Motorik der Toccata." ( Ravel "Le Tombeau de Couperin")